Die europäische Energiebörse EEX hat den Zuschlag als Verkaufsplattform für den nationalen Emissionshandel erhalten.

Die europäische Energiebörse EEX hat den Zuschlag als Verkaufsplattform für den nationalen Emissionshandel erhalten.

Bild: © EEX

Die EEX Group hat im Jahresverlauf ihr Produktportfolio in den Strom-, Erdgas- und Frachtmärkten erweitert. Die Übernahme von GET Baltic ermögliche der EEX, die baltisch-finnischen Gasmärkte zu bedienen und sie mit den paneuropäischen Marktgebieten zu verknüpfen, hieß es.

Im Strom-Terminmarkt meldet die EEX ein deutliches Wachstum. Die Handelsvolumina an den Strommärkten der EEX Group stiegen im Vergleich zu 2022 um 36 Prozent und erreichten 8.660,8 TWh. Damit übertrafen die Volumina auch das Vorkrisen-Handelsniveau des Jahres 2021 deutlich (7.405,7 TWh).

Strom-Spothandel wächst um 18 Prozent

Insgesamt sind die Volumina an den europäischen Stromterminmärkten um 55 Prozent gestiegen. Im Spothandel legten die Handelsvolumina im Jahr 2023 um 18 Prozent auf 724,5 TWh zu. Der Haupttreiber waren dabei die Intradaymärkte mit einem Zuwachs um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auch im Termin-Erdgashandel blickt die EEX Group auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Das Rekordergebnis aus 2022 konnte die Börse im Jahr 2023 um weitere neun Prozent steigern: 7.293,9 TWh. Die europäischen Terminmärkte wuchsen im vergangenen Jahr um 28 Prozent auf über 4.000 TWh. Besonders hohe Zuwächse erreichte dabei der französische PEG-Markt (+102 %) An den europäischen Gas-Spotmärkten gingen die Handelsvolumina hingegen insgesamt um sieben Prozent auf 3.190,9 TWh zurück. (am)

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