Engagement für die Region als Motivationsschub für Mitarbeiter. Im Bild die Stadtwerke Flensburg.

Engagement für die Region als Motivationsschub für Mitarbeiter. Im Bild die Stadtwerke Flensburg.

Bild: © Stadtwerke Flensburg

Im Norden gibt es Wachstum. Die Stadtwerke Flensburg wollen größer werden. Das ist erklärtes Ziel der neuen Strategie mit dem Titel "Kurs 2030: Wachstum mit Verantwortung – kundennah und nachhaltig", die das kommunale Unternehmen am 9. Dezember vorstellte.

Dass die Stadtwerke im überregionalen Energievertrieb auf Angriffskurs sind, hatten sie schon vor geraumer Zeit bekannt gegeben. In diesem Jahr haben die Schleswig-Holsteiner fleißig neue Kundinnen und Kunden für Erdgas und Strom gewonnen, berichtet Geschäftsführer Dirk Thole. Das soll sich auch im Ergebnis niederschlagen: "Wir wollen bis 2030 fünf Millionen Euro mehr Gewinn jährlich machen." Eine Steigerung von einer Million im Jahr sei da zufriedenstellend. Der Stadtwerke-Chef betont aber auch: "Wir sind keine Finanzhaie und geben uns mit einer Eigenkapitalrendite von vier Prozent zufrieden."

Mit der neuen Strategie geben sich die Stadtwerke drei verbindliche Pflichtziele vor: Eigenkapitalrendite und finanzielle Stabilität, Substanzerhalt zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung bis 2035.

Ergänzt werden die Pflichtziele durch vier Prioritätsziele, deren Erfüllung von den jeweiligen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängt: Kundinnen und Kunden im Fokus, leistungsstarke Mitarbeitende, effiziente Abläufe sowie regionale Verbundenheit mit bezahlbarer Energie für die Region.

Neues Tool für Kundenzufriedenheit

Für die Kundenzentrierung wollen die Stadtwerke künftig mit dem Net Promoter Score (NPS) arbeiten, also so ihre Zufriedenheit messen. Im gesamten Unternehmen sollen Kennzahlen (KPIs) wichtiger werden. Zahlen, die bisher nur auf Geschäftsführungsebene geteilt wurden, sollen künftig bis in die Teams getragen werden.

Die Erarbeitung der neuen Strategie startete Anfang des Jahres 2025 mit der gesamten Stadtwerke-Geschäftsleitung und mit Einbindung des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung als nächsthöherem Gremium. Die Ratsversammlung Flensburg hat die Strategie auch offiziell verabschiedet. 

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