Der Engie-Konzern ist dank AKW und Erneuerbaren auf Kurs, so die Konzernchefin Isabelle Kocher.

Der Engie-Konzern ist dank AKW und Erneuerbaren auf Kurs, so die Konzernchefin Isabelle Kocher.

Bild: © Engie

Die Engie Deutschland will sich im Bereich der Erneuerbaren-Projektierung noch stärker aufstellen und bündelt dazu ihre personellen Ressourcen im Geschäftsbereich „Renewables“. Auch die verschiedenen Tochtergesellschaften sollen in die Sparte integriert werden.

Dazu gehört die Tevaro GmbH, die sich der Planung und dem Bau von Windkraft- und Freiflächen-PV-Anlagen widmet genauso wie Solarimo, ein Unternehmen, das vor drei Jahren als interner Inkubator für PV-Mieterstrom an den Start gegangen ist.

Französischer Mutterkonzern will führend bei Erneuerbaren werden

Verantwortet wird der neue Geschäftsbereich von Ralf Schürkamp von Engie Deutschland. „Um die in der Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)-Novelle vorgesehenen angehobenen Ausbauziele der Bundesregierung für Photovoltaik und für Wind an Land zu erreichen, müssen wir als ENGIE bei der Entwicklung von Projekten deutlich an Geschwindigkeit zulegen“, sagt Schürkamp und ergänzt: „In Deutschland haben wir dafür beste Voraussetzungen – sowohl durch unsere kompetenten Teams vor Ort als auch durch die Expertise der ENGIE-Gruppe mit 800 Standorten weltweit, die gemeinsam das Thema Erneuerbare Energien voranbringen.“

Bereits 13 Windparks und diverse Solar-Aufdachanlagen, sowie Speicher- und Wasserkraftwerke in ganz Deutschland fallen bereits unter den Geschäftsbereich „Renewables“. Die Neustrukturierung hängt auch mit den Zielen des französischen Mutterkonzerns zusammen. Engie will führend im Bereich der Energiewende werden. Aktuell umfasst das Erneuerbaren-Portfolio des französischen Unternehmens fast 30 GW weltweit. (lm)

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