Engie plant hohe Investitionen in erneuerbare Energien. Bis 2025 will der französische Energiekonzern 50 Gigawatt installieren.

Engie plant hohe Investitionen in erneuerbare Energien. Bis 2025 will der französische Energiekonzern 50 Gigawatt installieren.

Der französische Energiekonzern Engie hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn dank hoher Energiepreise deutlich gesteigert. Die Aktionäre sollen daher mit 0,85 Euro je Aktie eine erheblich höhere Dividende bekommen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Paris mit. Für das Vorjahr hatte Engie noch je 0,53 Euro gezahlt.

Engie profitiert, wie viele andere Energieversorger auch, momentan vor allem von den hohen Energiepreisen. Allerdings will der Konzern auch nachhaltig wachsen und plant dafür hohe Investitionen in erneuerbare Energien.

Atommeiler in Belgien sollen bis 2025 auslaufen

Bis 2025 will Engie 50 Gigawatt installieren. Zum Vergleich: Der Dax-Konkurrent RWE will dieses Volumen erst fünf Jahre später erreicht haben. Außerdem erwartet das Management stabile Netzerträge. So soll der Rückgang aus dem belgischen Kernenergie-Geschäft mehr als nur ausgeglichen werden. Engie will die Atommeiler, unter anderem Tihange, bis 2025 auslaufen lassen.

Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft lag vergangenes Jahr unter dem Strich bei 3,2 Milliarden Euro - ein Plus von 85 Prozent. Hierbei ist der geplante Verkauf des Geschäfts mit Energie- und Gebäudemanagement-Dienstleistungen (Equans) nicht enthalten. Für 2022 erwartet Engie bei dieser Gewinngröße 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro. 2024 sollen dann 3,3 bis 3,5 Milliarden erreicht werden. (dpa/hoe)

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