Das Geschäftsjahr 2019 schnitten die Stadtwerke Halle positiv ab und wollen weiterhin kräftig investieren.

Das Geschäftsjahr 2019 schnitten die Stadtwerke Halle positiv ab und wollen weiterhin kräftig investieren.

Bild: © suriyapong/AdobeStock

Der französische Energiekonzern Engie hat im vergangenen Jahr kräftig von den hohen Strom- und Gaspreisen profitiert. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften stieg um über drei Viertel auf 5,2 Mrd. Euro, wie der Konzern am Dienstag in Paris mitteilte. Da die Energiepreise aber wohl nicht so hoch bleiben werden und Engie sich von zahlreichen Geschäftsbereichen getrennt hat, wird es eine Weile dauern, bis dieses Gewinnniveau wieder erreicht wird. Engie hatte sich vorgenommen, bis Ende 2023 Veräußerungen im Wert von elf Milliarden Euro abzuschließen. Dies wurde bereits jetzt umgesetzt. Den Großteil machte der Verkauf des Industriedienstleisters Equans aus.

Für 2023 erwartet das Management um Chefin Catherine MacGregor deshalb erst mal einen Gewinnrückgang aus wiederkehrenden Geschäften auf 3,4 bis 4 Milliarden Euro. In den folgenden zwei Jahren sollen sich die Investitionen in Erneuerbare Energien dann bezahlt machen und der Gewinn bis Mitte des Jahrzehnts auf 4,1 bis 4,7 Milliarden Euro klettern. (dpa/gun)

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