Nach der geplanten Übernahme der RWE-Netztochter Innogy durch Eon wird das fusionierte Unternehmen keinen neuen Namen erhalten.

Nach der geplanten Übernahme der RWE-Netztochter Innogy durch Eon wird das fusionierte Unternehmen keinen neuen Namen erhalten.

Bild: © Rolf Vennenbernd/dpa

Der Energiekonzern Eon wird am 28. Mai seine diesjährige Hauptversammlung abhalten – allerdings erstmals in einem neuen virtuellen Format und ohne physische Präsenz der Aktionäre. Möglich wird dies durch eine kürzlich beschlossene Neu-Regelung im Aktiengesetz, die diese Art der Durchführung erlaubt.

„Auch wenn wir im Interesse aller auf Distanz bleiben, werden die Aktionäre im Vorfeld der Hauptversammlung die Möglichkeit haben, ihre Fragen zu stellen. Die Stimmabgabe wird für die Aktionäre auch während der Hauptversammlung noch möglich sein“, versicherte Eon-Chef Johannes Teyssen.

Teyssen: "Unter Hochdruck notwendige Voraussetzungen geschaffen"

Im März hatte der Energiekonzern angekündigt, die Hauptversammlung aufgrund der aktuellen dynamischen Entwicklungen rund um das Coronavirus von Mitte Mai auf Mitte Juni zu verschieben. Nun habe man „unter Hochdruck die notwendigen Voraussetzungen geschaffen“ und könne mit dem neuen, virtuellen Format jetzt sogar zu einem deutlich früheren Termin einladen“, so Teyssen. Auf der Tagesordnung wird unter anderem die Beschlussfassung über die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 stehen. (hoe)

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