Bild: © ESWE

Die Wiesbadener ESWE Versorgungs AG bleibt weiter auf Erfolgskurs. Der Energiedienstleister hat im Geschäftsjahr 2017 das Ergebnis vor Steuern auf 51,48 Mio. Euro gesteigert  (Vorjahr: 42,3 Mio. Euro). "Damit übertreffen wir erneut unsere schon sehr erfreulichen Prognosen", erklärte der Vorstandsvorsitzende Ralf Schodlok. Auch bei den Umsatzerlösen verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs, und zwar auf 387,4 Mio. Euro (Vorjahr: 381,7 Mio.). Davon profitiert auch die Stadt Wiesbaden als Mehrheitsaktionär.  Sie erhält über die stadteigene WVV Wiesbaden Holding GmbH eine Gewinnabführung von 28,1 Mio. Euro (Vorjahr: 24,4 Mio. Euro), der zweite Gesellschafter, die Thüga AG, erhält Ausgleichszahlungen in Höhe von 19,38 Mio. Euro.

Über 200000 Stromkunden außerhalb des Kerngebiets

Neben den höheren Umsatzerlösen wird die Ergebnissteigerung unter anderem mit dem Rückgang anderer betrieblicher Aufwendungen begründet. Zu dem guten Ergebnis beigetragen hat auch der weitere Ausbau des bundesweiten Energievertriebs. "Mittlerweile beliefern wir außerhalb unseres Kerngebietes mehr als 200000 Kunden mit Strom – und zwar von Sylt bis zu den Alpen", so Schodlok. Aktuell versorgt ESWE insgesamt 320000 Kunden mit Strom. "Dabei wird der leichte Kundenrückgang im Stammgebiet durch einen starken Zuwachs im Bundesgebiet überkompensiert", teilt ein Sprecher auf Anfrage mit. 

Unterm Strich ist der Stromabsatz der ESWE im vergangenen Jahr leicht gesunken. Insgesamt wurden rund 960,5 Mio. kWh (Vorjahr: 978,7 Mio. kWh) Strom verkauft, beim Gasabsatz hingegen verzeichnete man ein Plus von mehr als zwei Prozent auf knapp 2,1 Mrd. kWh. Die positive operative Entwicklung der ESWE schlägt sich auch in den Beschäftigtenzahlen nieder. 2017 arbeiteten bei ESWE Versorgung 559 Mitarbeiter, im Vorjahr waren es noch 548. Den stärksten personellen Zuwachs verzeichneten laut Pressestelle dabei die Bereiche Vertrieb sowie Billing und IT.

 "Wir investieren in die Zukunft – und das sind auch neue Arbeitsplätze",  erklärte Vorstandsmitglied Jörg Höhler. Er ist unter anderem für den Personalbereich zuständig. Anteilseigner der ESWE Versorgungs AG sind die WVV Holding Wiesbaden GmbH mit 50,62 Prozent und die Thüga AG mit 49,38 Prozent. (hoe)
 








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