Der Essener Energiekonzern soll nun wieder alle Zahlungen aus Großbritannien bekommen.

Der Essener Energiekonzern soll nun wieder alle Zahlungen aus Großbritannien bekommen.

Bild: © RWE AG

Der Energiekonzern RWE erhält wieder Zahlungen aus dem britischen Kapazitätsmarkt. Mit diesem Modell entlohnt Großbritannien die Stromproduzenten, wenn sie Kapazitäten für Stromengpässe bereithalten. Diese Regelung für staatliche Beihilfen war im November vergangenen Jahres nach einer richterlichen Entscheidung ausgesetzt worden. Die EU-Kommission wollte prüfen, ob der Kapazitätsmarkt mit den EU-Vorschriften und Leitlinien für staatliche Beihilfen vereinbar ist. Das hat die EU nun am Donnerstag in Brüssel bejaht.

RWE freue sich auf eine baldige vollständige Wiedereinsetzung der Zahlungen, einschließlich der bis dahin aufgeschobenen Zahlungen für das Lieferjahr 2018/2019, hieß es von Seiten des Essener Dax-Konzerns.

Brüssel: Kapazitätmarkt notwendig 

Die Untersuchungen der EU ergaben, dass der britische Kapazitätsmarkt nötig sei, um die Stromversorgung sicher zu stellen. Außerdem werde niemand benachteiligt, der an dem System teilnehme. (dpa/pm)

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