Die EWV Energie- und Wasserversorung GmbH aus dem rheinischen Stolberg hat Mitte November sämtlichen Kund:innen ihrer bundesweiten Vertriebsmarke enerSwitch zum Jahresende gekündigt. Betroffen sind Strom- und Gaskunden in einer mittleren vierstelligen Höhe, teilt der Energieversorger auf Anfrage mit.
Grund sei die strategische Neuausrichtung im kommenden Jahr. Der geplante Trennung von enerSwitch ist durch die aktuelle Situation am Energiemarkt aber offenbar noch beschleunigt worden.
Vertriebsfokus der EWV liegt künftig noch stärker auf der Region
Die betroffenen Kund:innen werden ab Januar entweder von ihrem Grundversorger weiterversorgt oder können zu einem Anbieter ihrer Wahl wechseln. Unter der Marke enerSwitch seien eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte und eine große Vertragsvielfalt angeboten worden, heißt es weiter. Die meisten Verträge seien über zwölf Monate geschlossen worden.
Neben der strategischen Neuausrichtung hat die EWV zudem eine Markenpositionierung vorgenommen. „Das regionale Grundversorgungsgebiet wird ab 2022 im Fokus stehen. Bundesweite Aktivitäten werden größtenteils eingeschränkt“, heißt es weiter. Das Unternehmen versorgt rund 160.000 Kunden in der Städteregion Aachen und in Teilen der Kreise Düren und Heinsberg mit Strom, Gas, Fernwärme und Trinkwasser. (hoe)



