Die Hamburger Energiewerke GmbH (HEnW) übernehmen die KS Rohrleitungsbau Sewerin. Das Unternehmen soll künftig verstärkt Fernwärmeleitungen für Hausanschlüsse bauen.
Die HEnW wollen die Anschlussleistung ihres Fernwärmenetzes bis 2045 um über ein Drittel ausbauen.
"Da wir verstärkt in den Ausbau unseres Fernwärmenetzes investieren und Kapazitäten in diesem Umfeld knapp sind, ist dies ein logischer Schritt zum Gelingen der Wärmewende", erklärt Kirsten Fust, Technische Geschäftsführerin der Hamburger Energiewerke. "Zusätzlich werden wir zahlreiche Aufträge an andere Unternehmen vergeben, um unsere Wachstumsziele zu erreichen."
Die KS Rohrleitungsbau Sewerin, gegründet 2008, hat derzeit 63 Mitarbeitende und hat 2023 einen Umsatz von 6,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Dabei soll das Unternehmen nach wie vor im Leitungsbau auch für andere Unternehmen eigenständig am Markt tätig sein. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
"Ich freue mich sehr, dass wir mit den Hamburger Energiewerken einen verlässlichen Eigentümer gefunden haben, mit dem wir bereits vertrauensvoll zusammenarbeiten und der unserem Unternehmen Stabilität und hervorragende Wachstumschancen bietet", sagt Wilfried Saalmann, Geschäftsführer von KS Rohrleitungsbau Sewerin. "Wir wollen uns weiter im Wettbewerb behaupten und schrittweise zusätzliche Kapazitäten für den Fernwärmeausbau aufbauen."
Geschäftsführung wird ausgebaut
Die KS Rohrleitungsbau Sewerin wird auch nach der Übernahme als eigenständige Gesellschaft und Marke weitergeführt. Die neue Geschäftsführung besteht aus einer Doppelspitze: Der bisherige Geschäftsführer Wilfried Saalmann bleibt in dieser Position und sorgt damit für Kontinuität im Unternehmen.
Simon Miller, der bei den Hamburger Energiewerken für die Netzinstandsetzung zuständig ist, stellt als neuer Geschäftsführer die Verbindung zur Muttergesellschaft her. (pfa)
