Der kommunale Energieversorger Pfalzwerke und der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) starten erstmalig eine Kooperation zur "eVerbandsliga" des SWFV im Bereich eFootball. Das "e" stehe hierbei für "elektronisch", teilen die Pfalzwerkte mit. Im eFootball treten die Spieler in Fußballsimulationsspielen am PC oder an der Konsole gegeneinander an.
"Die Spieler der eVerbandsliga sind überwiegend Menschen zwischen 18 und 35 Jahren. Da wir diese über unsere klassischen Kanäle nicht flächendeckend erreichen, möchten wir neue Wege gehen", erläutert Sarah Schmit, Leiterin Strategisches Marketing und Unternehmenskommunikation, Pfalzwerke.
Trend zum elektronischen Fußball
Die Pfalzwerle haben einen Trend zum professionellen elektronischen Fußball ausgemacht. Das merke man auch daran, dass bei den kommenden Olympischen Sommerspielen zum ersten Mal auch e-Sports-Wettkämpfe ausgetragen werden, heißt es. "Als Pfalzwerke setzen wir mit dem Südwestdeutschen Fußballverband zum ersten Mal einen Fuß in diese Branche und ich freue mich, dass wir gemeinsam die regionale Gaming-Szene voranbringen", so Schmitt weiter.
Die Pfalzwerke werden daher künftig Namenssponsor der "eVerbandsliga powered by Pfalzwerke" und ebenso zum "Pfalzwerke Spiel der Woche" auftreten. Die Kooperation startet Anfang Juli 2021 und ist zunächst auf ein Jahr ausgelegt. Für die Pfalzwerke-Gruppe ist es der erste Berührungspunkt mit der boomenden eSports-Szene, in der sich vor allem die jüngere und digital-affine Zielgruppe findet.
Influencer-Kampagne für die Jungen
"Nach intensiver Recherche haben wir das Potenzial gesehen eine ganz bestimmte Zielgruppe ganz gezielt anzusprechen", erklärt Schmitt. Neben der Namensgebung soll es im Rahmen der Kooperation auch Interviews mit Spielern, Gewinnspiele und Präsenz-Vorträge zum Thema Recruiting auf dem Führungsspieler-Lehrgang geben.
Bisher hat der Kommunalversorger bereits ein großes Outdoor-Musik-Festival, die "Pfalzwerke Energy Beats", organsiert und konkret auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet. Auch Influencer-Kampagnen auf sozialen Netzwerken wie Instagram gehören unter anderem zu dieser Strategie. Die Kooperation im eFootball-Bereich ist nun der nächste Schritt. (jk)



