Leitet seit 2015 den Wintershall-Vorstand: Mario Mehren

Leitet seit 2015 den Wintershall-Vorstand: Mario Mehren

Bild: © Wintershall DEA/Frank Schinski

In den drei Monaten bis Ende September ging der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Explorationskosten (Ebitdax) auf 964 Mio. Euro zurück.

Damit lag er um 53 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Das teilte der Chemiekonzern BASF mit, der 70 Prozent an dem Explorationsunternehmen hält. Die restlichen 30 Prozent liegen bei der Beteiligungsgesellschaft Letter One.

Sparprogramm kostet Geld

Unter dem Strich stand ein bereinigter Gewinn von 61 Mio. Euro nach 429 Mio. Euro vor einem Jahr.  Als erwartungsgemäße Belastung der Quartalsbilanz erwies sich das Sparprogramm des Konzerns, das Vorstandschef Mario Mehren im September angekündigt hatte. Inklusive dieser Maßnahme sowie der Wertminderungen der Vermögenswerte in der Region Nordafrika und Naher Osten ergab sich für das dritte Quartal 2023 ein Verlust von 535 Mio. Euro. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 388 Mio. Euro erwirtschaftet.

Für das Gesamtjahr 2023 peilt Wintershall Dea weiterhin eine Produktion von 325 000 bis 340 000 Barrel Öläquivalent (BOE) pro Tag an. Damit bestätigte das Unternehmen sein im Juli reduziertes Jahresziel bezüglich der Fördermenge. 2022 hatte das Unternehmen 321 000 BOE pro Tag ohne Russland gefördert. Inklusive russischer Fördermengen kam der Konzern auf 597 000 BOE. (am)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper