Bei Managern von öffentlichen Unternehmen kam es selten bis gar nicht zu Kürzungen wegen der Pandemie beim Gehalt oder bei der variablen Vergütung.

Bei Managern von öffentlichen Unternehmen kam es selten bis gar nicht zu Kürzungen wegen der Pandemie beim Gehalt oder bei der variablen Vergütung.

Bild: © Stockfotos_MG/AdobeStock

Die Managementberatung Kienbaum hat ihre alljährliche Prognose zur Gehaltsentwicklung für das Jahr 2022 erstellt. Grundlage ist eine Befragung von 600 Arbeitnehmern aus 48 Ländern. Für Deutschland erwarten die Consulter eine reale Einkommensentwicklung von 1,4 Prozent – bei einer durchschnittlichen Gehaltsentwicklung von 3 Prozent und einer erwarteten Inflation von 1,6 Prozent.

Die Ergebnisse beziehen sich auf alle Berufe, Branchen und Gehaltsstufen, nicht nur auf Beschäftigte in der kommunalen Wirtschaft. Aufgeschlüsselt nach Hierarchieebene liegt das Top-Management mit einer durchschnittlichen Gehaltsentwicklung von 3,2 Prozent deutlich höher als das „Lower“ Management mit 2,6 Prozent. Spezialist:innen und Fachkräfte kommen auf ein Plus von 3,3 Prozent.

Einbruch durch die Pandemie

Damit hat sich die Gehaltsentwicklung laut Kienbaum nach einer sehr viel geringeren Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahr wieder erholt. In 2021 lag der Zuwachs bei nur 2 Prozent. Allerdings ist die Zunahme, die für 2022 prognostiziert wird, immer noch sehr weit von dem Vor-Corona-Niveau von 3,6 Prozent in 2020 entfernt. Selbst in den Jahren von 2017 bis 2019 gab es immer eine leicht über 3 Prozent liegende Steigerung der durchschnittlichen Gehaltsentwicklung. (hp)

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