Josef Kremer, Geschäftsführer der Fernwärmeversorgung Niederrhein und des Mutterkonzerns, der Stadtwerke Dinslaken.

Josef Kremer, Geschäftsführer der Fernwärmeversorgung Niederrhein und des Mutterkonzerns, der Stadtwerke Dinslaken.

Bild: © Stadtwerke Dinslaken

Bei den Stadtwerken Dinslaken (Nordrhein-Westfalen) lief es im letzten Jahr richtig gut. Mit einem Umsatz von 221 Mio. Euro und einem Ergebnis nach Steuern von 22,7 Mio. Euro gehen die Dinslakener mit Rückenwind ins neue Geschäftsjahr. Von dem guten Ergebnis profitiert auch die Kommune, die von den Stadtwerken 15 Mio. Euro erhält.

Geschäftsführer Joseph Kremer kündigt für 2019 konstante Preise an, die möglich seien, da der Versorger langfristig eingekauft habe. Sollten sich die Rahmenbedingungen nicht drastisch ändern, könnten die Stadtwerke ihr günstiges Preisniveau langfristig halten und dadurch sogar an Billiganbieter verlorene Kunden zurückgewinnen.

Neue Projekte in der Pipeline

Aktuell arbeitet der Regionalversorger unter anderem am Dinslakener Holz-Energiezentrum, das sich im Genehmigungsverfahren befindet. Ab Februar 2020 könnte Baubeginn für die Anlage sein und dann nach Fertigstellung könnten dann jährlich 125.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Kremer will außerdem die Bemühungen um Projekte in Asien verstärken. Das Unternehmen berichtet von einem eingegangenen Beratungsauftrag im Zuge des Baus einer Fernwärmeanlage für rund 1,5 Millionen Menschen in China. (pm)

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