Die Stahlindustrie gilt als einer der größten CO2-Emittenten und muss dabei bis 2050 CO2-neutral sein.

Die Stahlindustrie gilt als einer der größten CO2-Emittenten und muss dabei bis 2050 CO2-neutral sein.

Bild: © Industrieblick/stock.adobe.com

Der Hannoveraner Energieversorger Getec Energie hat diesen Dienstag die Kundenverträge der Total-Vertriebsgesellschaft Total Energie Gas (TEG) übernommen. Er führt somit das operative Geschäft für die Belieferung von B2B-Kunden mit Strom und Erdgas fort.

Für die TEG-Kunden ändere sich mit der Übernahme nichts, versichert das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die TEG, nunmehr eine hundertprozentige Tochter von Getec Energie, beliefere ihre Kunden nach den vertraglich vereinbarten Regelungen weiter und biete darüber hinaus alle weiteren Leistungen der Getec und ihrer Tochtergesellschaften an.

Rund 58.000 Energieabnahmestellen

Für die Getec Energie bedeutet die Übernahme von rund 58.000 Energieabnahmestellen ein weiteres Wachstum ihrer hoch skalierbaren Plattform für alle energiewirtschaftlichen Prozesse wie Marktkommunikation und Abrechnung. Das Unternehmen aus Hannover (Jahresumsatz etwa 460 Millionen Euro) baut so seine Position als einer der führenden Energiedienstleister im deutschsprachigen Raum weiter aus.

In den vergangenen Jahren hatte es bereits unter anderem die Engie Energielösungen (spezialisiert auf die Belieferung deutscher Geschäftskunden mit Strom und Gas) und die Handelskooperation EEG erworben. (Die ZfK berichtete.)

"Weitere Synergiepotentiale"

"Mit den zusätzlichen Kunden können wir weitere Synergiepotentiale realisieren und so das Geschäft der TEG wirtschaftlich sinnvoll fortsetzen", lässt sich Bernward Peters, Sprecher der Getec-Energie-Geschäftsführung, zitieren. "Auf dieser Basis konnten wir uns als Partner der Total Gruppe für das deutsche Geschäft erfolgreich behaupten." (ab)

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