Die Bedeutung der Bäder für die Gesundheitsvorsorge könne laut EWA gerade in Pandemiezeiten nicht hoch genug geschätzt werden.

Die Bedeutung der Bäder für die Gesundheitsvorsorge könne laut EWA gerade in Pandemiezeiten nicht hoch genug geschätzt werden.

Bild: © Goodluz/AdobeStock

Die kommunalen Heilbäder in Baden-Württemberg haben die Folgen der Corona-Krise 2021 mit voller Wucht zu spüren bekommen. Die Besucherzahlen seien auf etwa ein Drittel des Niveaus vor der Krise gesunken, teilte Fritz Link, Präsident des Heilbäderverbands Baden-Württemberg, mit. 2019 waren rund 10 Mio. Gäste gezählt worden.

Der Verbamd verwies auf eine eigene Umfrage, wonach durch die Pandemie mit Umsatzverlusten von im Schnitt rund 4 Mio. Euro zu rechnen sei. Manche Thermen müssten sogar mit Verlusten in Höhe von 10 Mio. Euro kämpfen.

Unterstützung für Investitionen

Im Südwesten gibt es 56 Heilbäder. Manche machen sich massive Sorgen um ihre Zukunft und äußerten Angst vor einem Ende des Geschäftsbetriebs. Link sagte, die Befürchtung, in absehbarer Zeit gar nicht mehr zu öffnen, plage acht Prozent der befragten 24 Heilbäder. 42 Prozent sehen sich in ihrer Existenz bedroht, falls keine Verbesserung der Situation eintritt.

Der Verband verlangte mehr finanzielle Unterstützung durch den Staat. «Allem voran steht die Forderung nach Investitionsprogrammen für die Thermen, unabhängig von deren Trägerschaft», sagte Link. (dpa/hp)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper