"Umweltfreundliche Mobilität ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft – insbesondere in Stuttgart. Schon heute leistet das Elektroroller-Mietangebot Stella-Sharing der Stadtwerke Stuttgart einen Beitrag dazu, die Luft und Verkehrssituation in der Stadt zu verbessern", sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Olaf Kieser.
Gemeinsam mit dem Automobilzulieferer SEG Automotive starten die Stadtwerke nun ein Pilotprojekt, um das Sharing-Konzept auch für Unternehmen nutzbar zu machen. Beide Seiten eint ein gemeinsames Ziel: CO2-Emissionen im Straßenverkehr einzusparen.
"Stella+" speziell für Unternehmen entwickelt
Für Elektroroller-Sharing steht in Stuttgart bisher die hellblaue Flotte von "Stella-Sharing". Bei dem Mobilitätsangebot der Stadtwerke Stuttgart können registrierte Nutzer 200 Stella-E-Roller via App anmieten und im Stadtgebiet CO2-frei und stationsunabhängig fahren. Die E-Roller werden mit Ökostrom geladen, ihre Verfügbarkeit zeigt eine App an.
Mit "Stella+" haben die Stadtwerke Stuttgart nun zusätzlich ein E-Roller-Sharing-Angebot speziell für Unternehmen entwickelt: Mitarbeiter nutzen eine speziell für sie verfügbare Flotte auf ihren täglichen Wegen im Stadtumfeld etwa zwischen Firmenstandorten oder zu Kunden.
Pilotphase mit sechs E-Rollern für 800 Mitarbeiter
Einsatzmöglichkeiten und Funktionalität werden in einem Pilotprojekt mit dem Automobilzulieferer SEG Automotive getestet, der in Stuttgart seinen Hauptsitz sowie mehrere weitere Standorte hat. Die Pilotphase läuft zunächst mit sechs E-Rollern für die 800 hier ansässigen SEG-Mitarbeiter. Der weltweit tätige Automobil-Zulieferer bietet Lösungen zur CO2-Reduzierung unabhängig von der Antriebstechnologie – von Start/Stopp über Mildhybridisierung bis zu Komponenten für die E-Mobilität.
"Unser Unternehmenszweck ist es, die Emissionen durch Fahrzeuge deutlich zu verringern. Ein Team junger Führungskräfte suchte deshalb im Rahmen unserer projektorientierten Führungskräfteentwicklung nach Möglichkeiten, auch den CO2-Ausstoß durch Fahrten zwischen unseren Standorten und zu Außenterminen zu reduzieren und moderne E-Mobilität erlebbar zu machen. Genau dafür stehen die E-Roller von Stella+, welche eine emissionsfreie und unkomplizierte Fortbewegung im Stuttgarter Stadtgebiet ermöglichen", sagt Peter Sokol, Chief Operating Officer von SEG Automotive. "Die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken bei Stella+ hat dabei den Vorteil, dass wir uns nicht selbst um den Betrieb der E-Roller-Flotte oder gar um die Entwicklung einer App für den Ausleihprozess kümmern müssen."
Hohe Nachfrage vorhanden
"In dem Pilotprojekt werden wir von SEG Automotive lernen, wie unsere E-Roller im Unternehmensalltag eingesetzt werden und wie sich der Bedarf entwickelt", sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Olaf Kieser. "Anhand des Feedbacks prüfen, wir ob wir unsere Abläufe weiter anpassen müssen." Die Nachfrage nach Angeboten wie Stella+ sei bei Stuttgarter Unternehmen vorhanden. Den Stadtwerken lägen bereits weitere Anfragen vor.
Das neue Angebot richtet sich an Unternehmen. Die Stadtwerke Stuttgart stellen ihnen eine vereinbarte Anzahl an E-Rollern zur Verfügung. Wer darauf Zugriff hat, kann das Unternehmen selbst bestimmen. Die App zeigt die Bereiche an, wo die E-Roller angemietet und abgestellt werden können – bei SEG sind dies ausgewiesene Stellflächen an den Stuttgarter Standorten. Zur Nutzung der E-Roller registrieren sich die Mitarbeiter mit ihrem Führerschein und laden sich die kostenlose App auf ihr Smartphone. Die App zeigt ihnen an, wo der nächste E-Roller von "Stella+" verfügbar ist.
Stadtwerke übernehmen den gesamten Service – 100% Ökostrom
Die Stadtwerke Stuttgart übernehmen den gesamten Service wie Akkutausch und Wartung, alle anderen Prozesse laufen digital. Die Akkus werden mit 100-prozentigem Stadtwerke-Ökostrom geladen. Das Angebot von "Stella+" wirkt sich laut Kieser nicht auf "Stella-Sharing" aus. Beide Flotten agierten unabhängig voneinander. Die Flotte von "Stella+" werde in der App von "Stella-Sharing" nicht angezeigt und umgekehrt. (hcn)
