© Axel Hoffmann/pixelio.de

Nach fast zwei Jahren Stillstand produziert Frankreichs Energieversorger Electricité de France (EdF) mit dem Reaktorblock 2 des Kernkraftwerks Fessenheim seit dem 9. April wieder Strom. Der Baden-Württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) sieht den Betrieb im deutsch-französischen Grenzgebiet kritisch.

"Obwohl die französische Atomaufsicht nach ihren Überprüfungen die Sicherheitsbedenken ausgeräumt sieht, halte ich die Entscheidung, Fessenheim wieder anzufahren, für falsch und riskant", erklärte Untersteller. Darüber hinaus erinnerte der Umweltminister daran, dass Fessenheim nach Beschluss der französischen Regierung spätestens Anfang 2019 ohnehin ganz abgeschaltet werden solle. "Den für Pannen so anfälligen Reaktor kurz vor seinem endgültigen Aus noch einmal ans Netz zu nehmen, macht deshalb umso weniger Sinn. Es hätte der EdF gut zu Gesicht gestanden, stattdessen ein Zeichen für die Sicherheit der Menschen in der Region zu setzen und schon jetzt die Stilllegung des Reaktors einzuleiten." (ls)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper