Das Logo von RWE ist an der Fassade eines Gebäudes auf dem RWE-Campus in Essen zu sehen.

Das Logo von RWE ist an der Fassade eines Gebäudes auf dem RWE-Campus in Essen zu sehen.

Bild: © Fabian Strauch/dpa

Die kommunalen Aktionäre des Energiekonzerns RWE wollen sich laut einem Bericht des "Handelsblatts" zusammenschließen. Bislang gibt es zwei Verbände der kommunalen RWE-Aktionäre (VKA) – je einen für das Rheinland und für Westfalen. Ab dem 1. Juli werde es nur noch einen geben. "Wir wollen so schlagkräftiger werden", sagte Peter Ottmann, Geschäftsführer beim VKA Rheinland, dem "Handelsblatt".

Die kommunalen Aktionäre – knapp 80 Städte, Kreise und Zweckverbände an Rhein und Ruhr – halten 98 Millionen Aktien und sind mit einem Anteil von 15 Prozent die einflussreichsten Anteilseigner bei RWE. Die bisherige Struktur hat historische Gründe. "Es war eigentlich nicht mehr zu erklären, dass es zwei Verbände gibt", sagte Ottmann nun. "Außerdem sind wir uns bei den entscheidenden Fragen bezüglich RWE auch einig."

Neuer Verband wird 77 Mitglieder haben

Der gemeinsame Verband soll zwei neue Geschäftsführer bekommen. Einer sei schon bestimmt. Es handele sich um Udo Mager, den früheren Chef des Flughafens Dortmund. Für den zweiten Posten liefen die Gespräche, berichtete die Zeitung weiter.

Dem neuen Verband sollen demnach 77 Mitglieder angehören: 58 aus dem Rheinland, 19 kommen aus Westfalen dazu. Entscheidungen werde es nur im Einvernehmen geben. «Keiner wird den anderen dominieren», so Ottmann. (dpa/hil)

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