Christoph Nath, Geschäftsführer, und Chantal Rubröder, Leiterin Kommunikation der Kreuznacher Stadtwerke, stellen das hybride Arbeiten vor.

Christoph Nath, Geschäftsführer, und Chantal Rubröder, Leiterin Kommunikation der Kreuznacher Stadtwerke, stellen das hybride Arbeiten vor.

Bild: © Kreuznacher Stadtwerke

„Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt ganz plötzlich stark durcheinander gewirbelt", sagt Christoph Nath, Geschäftsführer der Kreuznacher Stadtwerke. "Unser Krisenmanagementsystem war eine sehr gute Grundlage, die Arbeitswelt schnell neu zu organisieren. Jetzt wollen wir die positiven Aspekte für unsere Beschäftigten mit in die Zukunft nehmen.“

Bei der Unternehmensgruppe Kreuznacher Stadtwerke gab es auch schon vor der Pandemie einige Beschäftigte, die mobil gearbeitet haben, mehrheitlich Führungskräfte. Während der Krise wurden dann mehr mobile Zugänge eingerichtet und die flexiblen zu vollflexiblen Arbeitszeiten ausgeweitet. So konnten die Mitarbeiter von Montag bis Samstag von sechs bis 21 Uhr ihre Arbeit erbringen. Diese Flexibilisierung war zum einen hilfreich, Kontakte in den Büros zu reduzieren, und zum anderen, um es Beschäftigten, die Kinderbetreuung und Arbeit parallel organisieren mussten, so einfach wie möglich zu machen.

Viele neue digitale Wege

Zudem wurden viele digitale neue Wege getestet, neue Arbeitsprozesse begonnen und es fand viel Austausch mit anderen Unternehmen statt. Mit dem Fazit, dass die meisten vor der Problematik stehen, erst mal alles gut organisiert zu haben und nun aber schauen müssen, wie sie die Arbeitsmodelle langfristig beschreiben und was sie aus der Krise mit in die Zukunft nehmen möchten, um Arbeitnehmern sowie Unternehmens- und Kundeninteressen gleichzeitig gerecht zu werden.

„Für die Unternehmensgruppe Kreuznacher Stadtwerke nennen wir es das hybride Arbeitsmodell – die vollflexiblen Arbeitszeiten führen wir erst mal so fort, die mobilen Zugänge behalten wir bei, ein Webinar-Raum wurde eingerichtet, Selbstführungs-Workshops werden angeboten“, erklärt Nath.

Schärfung des Profils als attraktiver Arbeitgeber

„Ich glaube, einer der wichtigsten Aspekte ist heute, mobil und flexibel zu sein", sagt Chantal Rubröder, Leiterin der Kommunikation der Unternehmensgruppe. "Die meisten Beschäftigten wollen nicht nur zu Hause oder nur im Büro arbeiten. Das hybride Arbeitsmodell, d. h. eine Vermischung der verschiedensten Office-Möglichkeiten, ist das, was einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht, um Arbeits- und Privatleben bestmöglich zu vereinbaren.“ (hp)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper