Fühlen sich Kunden individuell beraten, bleiben sie ihrem Anbieter treu.

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Bild: © Rogatnev/Adobe-Stock

Von Pauline Faust

Das Wechselaufkommen im Energiemarkt hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Dies zeigt die aktuelle Wechslerstudie Energie von Verivox und Kreutzer Consulting, die das Wechselverhalten für das zweite Halbjahr 2024 untersucht hat.

Dabei sei festzustellen, dass die Kundenverluste der Grundversorger zurückgehen, während gleichzeitig der Wettbewerb um Neukunden zugenommen hat.

Obwohl laut der Studie eine Normalisierung des Wechselverhaltens feststellbar ist, müsse davon ausgegangen werden, dass die Verbraucher, die nun erstmals den Versorger gewechselt haben, auch in Zukunft häufiger Preise vergleichen und Anbieterwechsel durchführen werden. Folglich würden es vermutlich auch 2025 Wechselquoten von deutlich über 10 Prozent geben.

"Versorger müsssen sich entsprechend darauf einstellen, dass Kundenbindung weiter an Bedeutung gewinnt", sagt Berater Klaus Kreutzer.

Wettbewerb nimmt beim Wärmestrom zu

Der Markt für Wärmestrom, der in der Wechslerstudie im Rahmen einer Sonderanalyse untersucht wurde, befinde sich noch in einem früheren Wettbewerbs-Stadium, hole aber auf.

Interessant sei vor allem, dass 97 Prozent der Wechsler des Wärmepumpen-Stromtarifs ein Ökoprodukt wählen. Das sei deutlich mehr als im Haushaltsstrombereich, wo im zweiten Halbjahr 2024 lediglich ein Anteil von 73 Prozent erreicht wurde.

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