Firmensitz der Leag in Leipzig

Firmensitz der Leag in Leipzig

Bild: © Leag

Das Energieunternehmen Leag schickt in der Coronakrise ab April knapp 300 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Betroffen seien verschiedene Bereiche, teilte das Unternehmen am Freitag weiter mit. So verzeichne der Veredlungsbetrieb der Leag in Schwarze Pumpe einen deutlichen Absatzrückgang. Das betreffe vor allem Braunkohlenstaub für industrielle Prozesse, beispielsweise in der Stahl- und in der Kalkindustrie. Auch der Brikettabsatz sei betroffen. Dort gebe es ebenfalls Einschränkungen, da in einigen Bundesländern Baumärkte vorübergehend geschlossen wurden.

Jörg Waniek, Personalvorstand der Leag, hält eine vorübergehende Kurzarbeit für das geeignete Mittel. "Zum einen können wir dadurch die Arbeitsplätze im Unternehmen erhalten." Zum anderen seien die betroffenen Leag-Mitarbeiter gut abgesichert. "Denn wir haben mit der Gewerkschaft IGBCE einen Tarifvertrag mit einer Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 85 Prozent des Nettolohns vereinbart", sagte Waniek. (dpa/hoe)

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