Die Konzessionsverfahren der bayerischen Landeshauptstadt München sind abgeschlossen. In einer europaweiten Ausschreibung für die Strom- und Erdgas-Konzessionen hat sich die Stadtwerke-Tochter SWM Infrastruktur durchgesetzt.
Die Bewerber seien nach mehr als 50 anspruchsvollen Kriterien bewertet worden, teilt die Stadt mit. Im Vordergrund stand dabei der sichere, effiziente, preisgünstige und umwelt- sowie verbraucherfreundliche Netzbetrieb. Außerdem mussten die Bewerber nachweisen, dass sie auch für künftige Aufgaben technologisch innovative Lösungen entwickeln, eine klare Digitalisierungsstrategie verfolgen und bei all dem die Kunden konsequent in den Mittelpunkt stellen.
"Zahlreiche Verbesserungen"
Der zuständige Kreisverwaltungsausschuss hat nun entschieden, dass die Netztochter der Stadtwerke München auch zukünftig die Strom- und Erdgasnetze in München betreiben soll. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zeigte sich mit den neuen Konzessionsverträgen sehr zufrieden. Sie enthielten zahlreiche Verbesserungen gegenüber den bisherigen Regelungen.
„Dass ab 2021 die Konzessionen für Strom und Gas weiter bei der SWM Infrastruktur liegen, bestätigt ihre Rolle als kompetente Betreiberin der Münchner Versorgungsnetze“, erklärte SWM-Chef Florian Bieberbach. Aber auch für den SWM-Konzern habe das Ergebnis große Bedeutung. „Denn leistungsfähige und gut geführte Netze in München sind eine wichtige Basis für andere Geschäftsfelder der SWM – sei es bei der regenerativen und CO2-freien Energieerzeugung, bei der stadt- und klimafreundlichen Mobilität oder digitalen Serviceangeboten“, so Bieberbach. (wa)
