Die Liste der Versorger, die mit Preiserhöhungen auf die Energiekrise reagieren, wird länger. Auch der Mannheimer Energiekonzern MVV kündigte nun an, die Verbrauchspreise für Gaskunden zum Jahreswechsel anzupassen. Für Stromkunden soll sich dagegen vorerst preislich nichts ändern.
Der Konzern bietet auf seiner Website zwei Grundversorgungstarife an, einen für das Kochen (Grundversorgungstarif 1) und einen für das Heizen (Grundversorgungstarif 2).
Zwei Grundversorgungstarife
Zuerst zum Grundversorgungstarif Kochen. Laut Preisblatt des Unternehmens soll 2022 der Verbrauchspreis für einen Durchschnittshaushalt (4500 kWh) 9,70 Cent pro kWh statt der bislang gültigen 8,82 Cent betragen. Das entspricht einem Plus von zehn Prozent.
Auch beim Grundversorgungstarif Heizen steigt der Verbrauchspreis für einen Durchschnittshaushalt (6000 kWh) um 0,88 Cent auf nun 8,51 Cent pro kWh. Das entspricht einem Plus von zwölf Prozent.
Servicepreis bleibt konstant
Der jeweils erhobene Servicepreis bleibt konstant.
Sowohl für Strom als auch für Gas garantiert die MVV ihren Kunden nach eigenen Angaben bis Ende 2022 konstante Nettopreise in der Grundversorgung. (aba)
