Die angestrebte Kooperation sieht vor, dass die mehrheitlich zum Eon-Konzern gehörende HanseWerk-Gruppe bzw. ihre Tochtergesellschaften Schleswig-Holstein Netz sowie HanseGas ihre Netze in rund 100 Lübecker Umlandgemeinden in die Netz Lübeck einbringen. Die so gebildete erweiterte Gesellschaft soll dann als TraveNetz in der Region tätig werden. Außerdem wurde die geplante Anteilsverteilung bestätigt: "An ihr würden die Stadtwerke Lübeck GmbH mit 74,9 und die die Schleswig-Holstein Netz AG mit 25,1 Prozent beteiligt sein", sagte ein Unternehmenssprecher der ZfK.
Ziel sei es, die geplante Kooperation zum 1.7.2020 umzusetzen, fuhr er fort. Das Vorgehen wird aktuell mit den Gemeinden der Region, den Gremien der beteiligten Unternehmen und den zuständigen Behörden abgestimmt. Mit ihren rund 500 Mitarbeitern und ihren "starken Gesellschaftern" würde die TraveNetz sowohl über ein zukunftsfähiges Know-how als auch über Finanzkraft und Regionalität verfügen, heißt es. So könne das Unternehmen die vielfältigen Aufgaben, beispielsweise bei den Themen Elektromobilität, der Einbindung erneuerbarer Energien und der Digitalisierung der Stromnetze speziell für die Region, vorantreiben. (gun)
