Das Verwaltungsgebäude der Steag in Essen.

Das Verwaltungsgebäude der Steag in Essen.

Bild: © Steag

Wie schon zuvor berichtet, stellen einige Anteilseigner der KSBG, zu denen die Dortmunder Stadtwerke (DSW21), die Energieversorgung Oberhausen (Evo) und die Stadtwerke von Bochum, Dinslaken, Duisburg und Essen gehören, Überlegungen an, ihre Anteile zu veräußern. Nun wird innerhalb der KSBG über die Aufnahme neuer Gesellschafter diskutiert. Die "Recklinghäuser Zeitung" hatte am Samstag berichet, dass Remondis "mit aller Macht den angeschlagenen Energiekonzern Steag übernehmen" will. Geplant sei die Gründung eines neuen Energie- und Wasserversorgers unter Einbeziehung der Steag, heißt es in dem Bericht. Dem erteilten die DSW21 nun eine Absage.

Die DSW21 seien von der Werthaltigkeit sowie dem Entwicklungspotenzial der Steag überzeugt und würden ihre Anteile weiter halten, heißt es in einem Statement, dass der ZfK vorliegt. Die in den Medien dargestellten Überlegungen des Unternehmens Remondis, die auf die Gründung eines neuen "Revier-Riesens" abzielen, würden von den DSW21 nicht unterstützt.

Abschluss der KSBG-Umstrukturierung nicht vor 2020

Gegenüber der ZfK äußerten die Dortmunder Stadtwerke, dass der gesamte Prozess zur Auswahl neuer Gesellschafter und der Veräußerung von Anteilen der KSBG einvernehmlich von allen Anteilseignern realisiert werden soll. Ein finaler Abschluss des Verfahrens sei nicht vor 2020 zu erwarten. Dem stimmt der KSBG in einer Stellungnahme zu. Darin betont die Gesellschaft, dass sie offen für Partnerschaften sei und nun Überlegungen zur Aufnahme neuer und zum Verbleib bisheriger Gesellschafter anstelle. Der in einigen Medienberichten erweckte Eindruck, dieser Prozess sei bereits abgeschlossen, sei nicht korrekt. (pm)

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