Wind und Wetter: Was die Nordseeurlauber nicht erfreuen dürfte, bringt Borkum Riffgrund 2 gute Erträge.

Wind und Wetter: Was die Nordseeurlauber nicht erfreuen dürfte, bringt Borkum Riffgrund 2 gute Erträge.

Bild: © Ørsted

Das erste Halbjahr lief für Orsted mit einem EBITDA von 8,8 Dänischen Kronen (DKK) noch etwas besser als der Vorjahreszeitraum. Mit einer zweiprozentigen Steigerung sei man auf einem guten Weg die Jahresprognose von 15,5 bis 16,5 Mrd. DKK zu erreichen. Auch was die Öko-Bilanz angeht, konnte sich der Konzern von 71 Prozent Erneuerbaren-Anteil auf 81 Prozent steigern. Doch das reicht den Dänen noch nicht.

Ziel ist es die CO2-Emissionen der Energieerzeugung bis 2025 um 98 Prozent zu senken. Mit drei großen Windparkprojekten, die Orsted dieses Jahr in den USA an Land gezogen hat, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung bereits getan. Während erst im Juni der Deal über einen 103 MW starken Onshore-park in South Dakota über die Bühne gegangen ist, planen die Dänen bis 2024 zwei Offshore-Parks über je 1,1 GW und 880 MW ans Netz zu nehmen.

Doch die Projekte kosten auch und so schätzt Orsted seine Bruttoinvestitionen bis zum Jahresende auf 21 bis 23 Mrd. DDK. Die bereits in Betrieb befindlichen Offshore-Windparks des Unternehmens steigerten das Ergebnis in der Offshore sparte um 18 Prozent.

Mit einem soliden Finanzergebnis hat der Konzern nun den nächsten Meilenstein in der Dekarbonisierungsstrategie angekündigt: In den nächsten sechs Jahren sollen Benziner und Diesel aus dem Firmenwagenbestand verschwinden und durch Stromer ersetzt werden. Und auch die indirekten CO2-Emissionen soll in Angriff genommen werden. (ls)

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