Ob im Recruiting, im On- und Offboarding oder in der Administration – viele HR-Prozesse können digitalisiert und damit komplett automatisiert werden.

Ob im Recruiting, im On- und Offboarding oder in der Administration – viele HR-Prozesse können digitalisiert und damit komplett automatisiert werden.

Bild: © Funtap/AdobeStock

Automatisierung ist eines der Trendthemen der kommenden Jahre – das bestätigt der aktuelle Tech Trends Index der Unternehmensberatung McKinsey. Danach hat diese Technologie in den letzten Jahren einen hohen Reifegrad erreicht und verfügt über großes Marktpotenzial. Dafür gibt es drei Gründe: Standardisierte Prozesse zu automatisieren, spart nicht nur Zeit und Geld, sondern hilft auch dabei, Fehler zu vermeiden. Das gilt auch für das Personalwesen.

Beim Thema Digitalisierung und Automatisierung stehen Personalabteilungen jedoch bei den Entscheidern nicht oben auf der Prioritätenliste. Dabei werden gerade hier wertvolle Ressourcen durch Routinearbeiten belegt, die durch ein gezieltes Automatisieren freigesetzt werden können. Dafür eignen sich vor allem repetitive HR-Prozesse, die immer nach einem bestimmten Schema ablaufen. Am besten und effektivsten greifen Automatismen bei Abläufen, die aus wenig komplexen, sich permanent wiederholenden Arbeitsschritten bestehen, aber den Mitarbeitenden viel Zeit kosten.

Furcht vor Arbeitsplatzabbau ist unbegründet

Ob im Recruiting, im On- und Offboarding oder in der Administration – viele HR-Prozesse können digitalisiert und damit komplett automatisiert werden. Ziel ist es dabei nicht, Stellen abzubauen und Mitarbeitende zu ersetzen. Vielmehr sollen die schnelleren und effizienteren Arbeitsabläufe Potenziale bei Beschäftigten freisetzen, die bislang durch manuell ausgeführte, ständig wiederkehrende Arbeitsschritte gebunden waren.

Trotz der zahlreichen Vorteile zögern Unternehmen und Behörden noch davor, HR-Prozesse zu automatisieren. Organisationen stehen bei einer sicheren Workflow-Automation vor drei Hürden:

  1. Geringer Anteil an digitalen Workflows
  2. Heterogenität der Systemlandschaft
  3. Hohe Sicherheitsanforderungen

Eine sichere Prozessautomatisierung hilft Organisationen dabei, auch die Abläufe im Personalwesen – genauso wie in anderen Abteilungen – effizienter, sicherer und besser zu gestalten. Wenn Unternehmen dabei nicht selbst über die notwendigen Ressourcen und das fachliche Know-how verfügen, können externe Dienstleister dabei unterstützen, die Hürden bei der Automatisierung von HR-Prozessen zu meistern. Denn wer zukunftsfähige Mitarbeiter gewinnen, beschäftigen und halten will, sollte sich ihnen auch mit zukunftsfähigen Technologien widmen. (hp)                     

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper