Bild: © Federico Gambarini/dpa

Mittlere und große Unternehmen der Energie-, Wasser- und Entsorgungswirtschaft haben laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr 22 Milliarden Euro in Sachanlagen wie Maschinen oder Grundstücke mit Bauten investiert. Das sei ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte die Behörde mit. Sie beruft sich auf vorläufige Daten.

Demnach fielen auch die Umsätze 2019 um fünf Prozent höher aus als im Vorjahr. Im selben Jahr stieg die Zahl der Beschäftigten um zwei Prozent auf etwa 484.200.

Wachstrumstreiber Elektrizitätsversorgung

Auffällig dabei: Vor allem die Elektrizitätsversorgung investierte deutlich mehr. Hier errechnete das Statistische Bundesamt ein Plus von 3,2 Milliarden Euro im Vorjahresvergleich, was einem Zuwachs von 31 Prozent entspricht. Damit habe die Elektrizitätsversorgung "ganz wesentlich" zum Wachstum der Investitionen in der gesamten Branche beigetragen.

Vergleich mit Umsatz

Setzt man allerdings die Investitionen in Relation zum Umsatz, ergibt sich ein anderes Bild. Insgesamt habe der Wert der getätigten Investitionen 3,4 Prozent des Umsatzes entsprochen, teilt die Behörde mit. Gemessen am Umsatz hätten die Abwasserentsorgung (28 Prozent) und die Wasserversorgung (17 Prozent) die höchsten Investitionen verzeichnet. Die Elektrizitätsversorgung sei mit einer Investitionsquote von drei Prozent dagegen unterdurchschnittlich gewesen. (ab)

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