Der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex erlangte hohes Ansehen durch seine Schwachwindanlagen.

Der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex erlangte hohes Ansehen durch seine Schwachwindanlagen.

Bild: © Nordex

Gestiegene Kosten für Rohstoffe und Transporte haben dem Windkraftanlagen-Hersteller Nordex im dritten Quartal einen Verlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von knapp 40 Mio. Euro nach knapp 73 Mio. Gewinn ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Nach den ersten neun Monaten schlägt ein Verlust von fast 104 Mio. Euro zu Buche.

Wie bekannt, steigerte Nordex den Umsatz in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Viertel auf knapp vier Milliarden Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) blieben davon knapp 101 Mio. Euro als operativer Gewinn übrig. Wegen gestiegener Kosten hatte das Management bereits seine Jahresprognose gekappt. Nordex rechnet nun weiter mit einem Jahresumsatz von 5 Mrd. bis 5,2 Mrd. Euro. (dpa/lm)

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