Nach dem vorläufigen Rodungsstopp will RWE die Förderung im Braunkohlegebiet am Hambacher Forst in den kommenden drei Jahren in reduziertem Umfang fortsetzen. Bei dem Motiv handelt es sich um ein Symbolbild aus dem Tagebau Garzweiler.

Nach dem vorläufigen Rodungsstopp will RWE die Förderung im Braunkohlegebiet am Hambacher Forst in den kommenden drei Jahren in reduziertem Umfang fortsetzen. Bei dem Motiv handelt es sich um ein Symbolbild aus dem Tagebau Garzweiler.

Bild: © RWE AG

Der Energiekonzern RWE hat anlässlich seines 125-jährigen Bestehens die Gründung einer Stiftung bekannt gegeben. Die "RWE Foundation" sei vom Unternehmen mit einem Startkapital von 125 Millionen Euro ausgestattet worden, wie RWE am Montag in Essen mitteilte.

Mit den Erträgen aus dem Stiftungskapital will RWE gemeinnützige soziale Projekte unterstützen. Anfänglich würden dafür jährlich voraussichtlich über drei Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) unterstrich bei einem Festakt in Essen die Bedeutung des Unternehmens für NRW. "Seit 125 Jahren leistet RWE einen wichtigen Beitrag für eine sichere Stromversorgung in unserem Land und hat so den industriellen Aufschwung in Nordrhein-Westfalen maßgeblich mitgestaltet."

RWE: Deutschlands größter Stromerzeuger

RWE war am 25. April 1898 in Essen als lokales Stadtwerk unter dem Namen Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk AG gegründet worden. "125 Jahre später ist RWE nicht nur Deutschlands größter Stromerzeuger, sondern auch eines der führenden Unternehmen für Erneuerbare Energien weltweit", schrieb RWE in einer Mitteilung. (dpa/pfa)

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