Der Onshore-Windpark Elisehnof kann dank Repowering mit weniger Anlagen mehr Grünstrom liefern.

Der Onshore-Windpark Elisehnof kann dank Repowering mit weniger Anlagen mehr Grünstrom liefern.

Bild: © RWE AG

Der Essener Energiekonzern RWE folgt dem aktuellen Repowering-Trend mit weiteren Vorzeigeprojekten. Am Standort Elisenhof hat Essener Energiekonzern neun alte Windkraftanlagen durch zwei moderne Turbinen ersetzt. Die Gesamtleistung des Windparks sei dadurch von 6,75 MW auf 11,4 MW gestiegen, teilte RWE mit.

Zweites Leben für die Bestandteile

Die Hauptkomponenten des zurückgebauten Windparks erhalten in Spanien zudem ein zweites Leben: Rotorblätter, Gondeln, Naben und Schaltschränke der Altanlagen in der unternehmenseigenen Werkstatt überholt und verwendet diese nun in ihrer spanischen Flotte. Nach eigenen Angaben verlängert sich die Lebensdauer der spanischen Windparks damit um 10 bis 15 Jahre.

Neben der Nachhaltigkeitskomponente sollen nach Unternehmensangaben auch die Standortgemeinden von dem Repowering-Projekt profitieren. Über einen sogenannten RWE-Klimabonus erhalten sie je produzierte Kilowattstunden 0,2 Cent. Dadurch lassen sich zusätzliche Einnahmen von rund 40.000 Euro jährlich generieren.

Weitere Repoweringprojekte im Kommen

Neben dem Vorhaben im Landkreis Paderborn kommt RWE auch bei dem weiteren Repowering-Projekt im Emsland voran. Am Standort Lengerich ersetzt das Unternehmen die alte 1,8-MW-Turbine durch eine Anlage mit einer Leistung von 5,7 MW. Die Anlage soll noch in diesem Winter in Betrieb gehen.

Weitere Repowering-Projekt hat RWE in Niedersachsen. Insgesamt ersetzt das Unternehmen in Lesse und Barbecke, in Salzgitter und im Landkreis Peine 17 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 30,6 MW durch elf Anlagen mit insgesamt 61,8 MW. (am)

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