Shell hält die Laternen-Lademöglichkeiten von Ubitricity für entscheidend. Sie sollen Menschen, die in Städten leben oder keinen privaten Parkplatz haben den Umstieg auf Elektromobilität erleichtern.

Shell hält die Laternen-Lademöglichkeiten von Ubitricity für entscheidend. Sie sollen Menschen, die in Städten leben oder keinen privaten Parkplatz haben den Umstieg auf Elektromobilität erleichtern.

Bild: © Ubitricity

Shell hat eine Vereinbarung unterzeichnet, den Ladeanbieter für Elektrofahrzeuge Ubitricity zu kaufen. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung wird der Kauf voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen, wie der Konzern mitteilt.

Das Berliner Unternehmen Ubitricity ist mittlerweile in zahlreichen europäischen Ländern aktiv und betreibt laut eigenen Angaben mit mehr als 2700 eigenen Ladepunkten das größte öffentliche Lade-Netz in Großbritannien. Darüber hinaus baut der Ladeanbieter seine Position vor allem in Deutschland und Frankreich aus.

Ubitricity soll On-Street-Geschäft einbringen

Für Flottenkunden hat das Unternehmen europaweit 1500 private Ladepunkte installiert. Ubitricity arbeitet mit lokalen Behörden in Europa zusammen, um Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge in bestehende Straßeninfrastrukturen wie Laternenmasten und Poller zu integrieren (On-Street).

Mit der Übernahme will Shell die Expansion in dem schnell wachsenden On-Street-Lademarkt für Elektrofahrzeuge vorantreiben. Das bisherige Ladenetz des Konzerns umfasst nach Eigenangaben mehr als1000 Ultraschnell-Ladepunkte an rund 430 Shell-Tankstellen.

Shell: bis 2050 netto emissionsfrei

Hinzu kommen weltweit mehr als 185.000 Ladepunkte, etwa auf Tankstellen, an Autobahnen und Elektro-Hubs. On-Street- sowie Laternen-Lademöglichkeiten seien für diejenigen, die in Städten leben und arbeiten oder keinen privaten Parkplatz haben, von entscheidender Bedeutung, heißt es.

Shell hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 oder früher ein Netto-Null-Emissions-Energieunternehmen zu werden. Mit Abschluss des Deals soll Ubitricity voraussichtlich eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Shell werden. (jk)

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