Die Liegenschaften des Landes NRW sollen bald zum Solarstrom-Eldorado werden. Zumindest wenn der Antrag der Regierungsfraktionen konkret wird.

Die Liegenschaften des Landes NRW sollen bald zum Solarstrom-Eldorado werden. Zumindest wenn der Antrag der Regierungsfraktionen konkret wird.

Bild: © digitalstock/Adobe Stock

Noch erhalten neue Solaranlagen eine staatliche Förderung. Doch diese ist auf einen Ausbau von insgesamt 52 Gigawatt begrenzt, dieser Deckel soll laut Branchenvertretern bereits im März erreicht sein. Das hat bereits jetzt spürbare negative Auswirkungen für Solarunternehmen, schreibt das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Vor allem Großanlagen betroffen

Laut dem in Bitterfeld ansässigen Solarmodulhersteller Hanwha Q Cells lehnen erste Banken neue Projekte ab. Für Großanlagen von bis zu 750 kW erhielten die Kunden zum Teil keine Kredite mehr, heißt es. Der Bundesverband Solarwirtschaft bestätigt diese Entwicklung. Dort sollen sich mittlerweile mehr als ein Dutzend Firmen auf die Problematik hingewiesen haben. Dabei soll es vor allem um Anlagen gehen, die ab April gebaut werden. Die Abschaffung des Deckels war genau so wie Mindestabstände von Windrädern zu Wohnhäusern ursprünglich Teil eines Entwurfs für das geplante Kohleausstiegsgesetz - die beiden Punkte wurden aber herausgenommen. (hoe)

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