Die Stadtwerke Konstanz werden 2020 unter anderem vier neue Linienbusse anschaffen.

Die Stadtwerke Konstanz werden 2020 unter anderem vier neue Linienbusse anschaffen.

Bild: © SW Konstanz

Fährbetrieb, Sanierung- und Ausbau der Netze, ÖPNV: Die Stadtwerke Konstanz planen im laufenden Jahr Investitionen von rund 32,2 Mio Euro. Dies ist zweithöchste Summe in der Geschichte des Kommunalversorgers. Allein 10,8 Mio. Euro sind für die neue Bodenseefähre vorgesehen, sowie über eine Mio. Euro für einen Anbau an das Betriebsgebäude der Fähre und Fahrschein-Drucker und Automaten. Rekord-Investitionen stehen zudem im Bereich Energieservice an: etwa 4,9 Millionen Euro. Davon entfallen rund 4,2 Millionen Euro auf Projekte im Bereich Energlieliefercontracting.

Hierbei geht es in erster Linie um Investitionen in Erneuerbare Energien-Anlagen wie beispielsweise Blockheizkraftwerke, die die Stadtwerke neu implementieren, teilt ein Sprecher auf ZfK-Anfrage mit. Der Bereich Energiecontracting laufe bei dem Unternehmen immer schon sehr gut, man werde immer erfolgreicher und habe eine "sehr hohe Auslastung bei diesem Thema". Die Stadtwerke investieren zudem rund 500.000 Euro in Photovoltaik-Anlagen. Im Bereich Telekommunikation stehen Investitionen in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro an. Ein Großteil davon fließt in den Ausbau der Glasfaserleitungen in der Stadt. 

Kauf eines Schifffahrt-Unternehmens in Lindau

Im Busbetrieb sind in 2020 Aufwendungen in Höhe von insgesamt rund 1,5 Millionen Euro geplant. So werden drei Standardbusse und ein Gelenkbus angeschafft.  Außerdem fließen rund 7,0 Mio. Euro in Erweiterungen und Sanierungen der Strom-, Gas- und Wassernetze sowie technische Einrichtungen. Im Wirtschaftsplan schlagen sich auch die Themen Klimaschutz und Ökologische Nachhaltigkeit nieder.

So werden unter anderem rund 4,2 Millionen Euro in Blockheizkraftwerke, Nahwärmenetze und Abwärmenutzung investiert. Bei den Tochtergesellschaften stehen ebenfalls etliche Maßnahmen an. So kalkuliert die Bädergesellschaft GmbH (BGK) mit Aufwendungen von insgesamt rund 5,5 Mio. Euro, davon entfallen auf den Neubau des Schwaketenbads knapp 4,7 Mio. Euro. Die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) investieren rund 1,8 Mio. Euro, der größte Posten sind dabei circa 1,2 Mio. Euro für den Kauf des Schifffahrts-Unternehmens Wiehrer in Lindau. (hoe)

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