Der Energy Monitor möchte den Kunden eine flexible und bedienerfreundliche Oberfläche bieten, auch beim Zugriff über mobile Endgeräte.

Der Energy Monitor möchte den Kunden eine flexible und bedienerfreundliche Oberfläche bieten, auch beim Zugriff über mobile Endgeräte.

Bild: © Steag GmbH

Die Steag Solar Energy Solutions GmbH (SENS) wächst weiter: Der Erneuerbare-Energien-Dienstleister aus Würzburg ist eine Tochter der Essener STEAG Energy Services GmbH. Zudem ist sie nun alleiniger Eigentümer der Gildemeister Energy Efficiency GmbH in Stuttgart geworden. Die schwäbischen Experten für Energieeffizienz ergänzten bereits seit 2013 das Dienstleistungsportfolio der SENS.

Mit dem vollständige Erwerb aller Unternehmensanteile möchte die Steag weiter in den wachsenden Markt des Energiedatenmanagements investieren, teil das Unternehmen mit. "Wir spüren, dass die Nachfrage in diesem Bereich extrem groß ist. Der Faktor Energiekosten und vor allem deren Optimierung werden in Zeiten der zunehmenden Dekarbonisierung einen immer höheren Stellenwert einnehmen. Diese Entwicklung wollen wir aktiv mitgestalten", sagt SENS-Gescäftsführer André Kremer.

Neuer Name für das "neue" Unternehmen

Vor rund sieben Jahren begann die Entwicklung des "Energy Monitor", eine Software, mit der das Energiemanagement digitalisiert und Optimierungs- und Einsparpotenziale aufzeigt werden können. Ab sofort geschieht dies aber unter neuer Bezeichnung: Das Unternehmen des Steag-Konzerns firmiert nun unter dem Namen "Optenda" (OPTimize ENergy by DAta). Der "Energy Monitor" soll weiter ausgebaut und zudem für spezifische Kundengruppen weiterentwickelt werden.

Aufseiten der Kunden sind es nicht nur Kostengründe und der Ruf nach einem nachhaltigeren Image, die das Energiedaten-Monitorings beliebter machen. Auch zunehmend verschärfte gesetzliche Anforderungen spielen dabei eine immer stärkere Rolle. Die kontinuierliche digitale Erfassung und Auswertung sowie das Reporting von Energiedaten können etwa für große Unternehmen die verpflichtenden Energieaudits (nach DIN EN 16247-1) erleichtern. Und auch bei der Zertifizierung freiwillig eingeführter Energiemanagementsysteme (nach DIN EN ISO 50.001) könne das Energiedaten-Monitoring unterstützen. (gun)

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