Wird im Juni BDEW-Präsidentin: Entega-Chefin Marie-Luise Wolff.

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Bild: © Entega

Laut dem aktuellen "Kommunal-Barometer 2021" hat die Covid-19-Pandemie erhebliche Auswirkungen auf die Finanzlage der Kommunen in Deutschland. 82 Prozent der Kämmerer gaben an, dass ihre Planungssicherheit empfindlich getroffen ist, so die Studie.

Bei zwei von drei Kommunen seien demnach die Gewerbesteuereinnahmen weggebrochen. Für die Studie hat das Münchner Fin-Tech Commnex mit der Technischen Universtität Darmstadt zusammengearbeitet. Mehr als 300 Experten aus Kommunen, kommunalen Unternehmen und Finanzinstituten wurden befragt.

Angebot an Finanzierungsmöglichkeiten gering

35 Prozent der Kommunen mussten demnach Investitionsprojekte verschieben. Jede sechste Kommune klagt über höhere Finanzierungskosten. Darüber hinaus sei das Angebot an Finanzierungsmöglichkeiten gering.

Mit 86 Prozent gaben fast alle Befragten an, dass ihre Kommunen und kommunalen Arbeitgeber den Mitarbeitern Homeoffice beziehungsweise Home Government ermöglichen. Laut der Studie wurden Webinare und Telefonkonferenzen zu 76 Prozent sowie Videomeetings zu 73 Prozent genutzt.

Hälfte der kommunalen Unternehmen hat digital investiert

Weitere Auswirkungen finden sich im Schicht-, Spät- und Wochenenddienst. Hier gaben 38 Prozent der Studienteilnehmer an, dass ihre Verwaltung mit digitalen Angeboten auf die Pandemie reagiert hat.

Insgesamt 53 Prozent der Kommunen und kommunalen Unternehmen haben laut Studie als Folge der Covid-19-Pandemie ihre IT-Infrastruktur ausgebaut. (jk)

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