Bürger, kleinere Unternehmen, Vereine und Schulen aus Bielefeld, Gütersloh und Umgebung – das ist die Zielgruppe der neuen Plattform „BITogether“. Diesen will BITel, eine Tochter der Stadtwerke Bielefeld, mit dem neuen Angebot einen sicheren und kostenlosen Zugang zu Video-Kommunikation ermöglichen. Dabei handelt es sich um eine Art spontane, digitale Daseinsvorsorge in der Coronazeit. Das vor wenigen Tagen eingeführte Angebot wird laut einer Sprecherin von lokalen Vereinen und Privatpersonen gut angenommen.
Open-Source-Software Jitsi Meet
Die Plattform erfüllt laut BITel höchste sicherheitstechnische sowie datenschutzrechtliche Anforderungen. Sie basiert auf der Open-Source-Software Jitsi Meet. Alle Daten werden von einem Server der Stadtwerke Bielefeld Gruppe vor Ort gespeichert. Außerdem würden nicht mehr Daten erhoben als für die technische Organisation zwingend notwendig seien, heißt es. In der Konferenz erhielten nur Teilnehmer Einsicht in den ausgetauschten Inhalt.
Bis zu 20 Teilnehmer
Über die Plattform lasse sich jederzeit ohne Anmeldung eine Videokonferenz mit bis zu 20 Teilnehmern durchführen. Zur Eröffnung der Konferenz auf der Plattform vergibt der Initiator einen möglichst individuellen Namen für das Meeting. Um zu gewährleisten, dass nur eingeladene Teilnehmer beitreten, besteht die Möglichkeit die Konferenz mit einem Passwort zu schützen. Laut SWB bleibe die Plattform solange bestehen wie sie genutzt werde. Dann werde man schauen, wie sich das Thema „nach Corona“ entwickle. (hoe)
