In Erfurt, in unserem Bild zeigt den Dom (links) und  St. Severi, bleibt die Wohnungsbaugesellschaft Kowo in städtischer Hand.

In Erfurt, in unserem Bild zeigt den Dom (links) und St. Severi, bleibt die Wohnungsbaugesellschaft Kowo in städtischer Hand.

Bild: © Shutterstock

Für zehn Mio. Euro wollen die Thüringer Stadtwerke bei der Kommunalen Wohnungsgesellschaft (Kowo), einer Tochter der Stadt Erfurt, einsteigen. Doch das ist nur der Anfang einer Reihe an Transaktionen, die möglichst viel Geld in die Stadtkassen spülen sollen, um das geplante Schulbauprogramm zu finanzieren, berichtete die "Thüringer Allgemeine".

Zunächst kaufen die Stadtwerke 25,1 Prozent der Kowo, anschließend kauft die Wohnungsgesellschaft der Stadt Grundstücke im Wert von 30 Mio. Euro ab. In einem weiteren Schritt könnte der Versorger bis 2023 die Kowo komplett übernehmen, wobei noch einmal 30 Mio. Euro gegenüber der Stadt als Anteilseignerin fällig wären. Insgesamt könnten die Stadtkassen so um bis zu 70 Mio. Euro aufgefüllt werden.

Stadtrat muss grünes Licht geben

Die Summe ist bereits für das Schulbauprojekt verplant, wie die "Thüringer Allgemeine" berichtete. Ab dem kommenden Jahr sollen in Erfurt marode Schulgebäude saniert werden. Hierfür rechnet die Stadtverwaltung laut dem Zeitungsbericht mit bis zu 600 Mio. Euro, die zusätzlich zu den laufenden Maßnahmen und Neubauten aus dem neuen Schulnetzplan fällig werden. Damit die Pläne aufgehen, ist noch ein Beschluss des Erfurter Stadtrates notwendig. (ls/dpa)

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