Für den Transport der Energie hat die SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH ein rund 45 Kilometer langes Biogasnetz aufgebaut.

Für den Transport der Energie hat die SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH ein rund 45 Kilometer langes Biogasnetz aufgebaut.

Bild: © Biogaspartner Bitburg

Die Landwerke Eifel (LWE), eine Vertriebstochter der Stadtwerke Trier (SWT), liefern bereits Regio-Biogas aus der neuen Aufbereitungsanlage in Bitburg an Kunden in der Eifel. Ab Anfang kommenden Jahres wollen die SWT das neue Produkt auch in der Stadt Trier vertreiben. Eine Sprecherin der Stadtwerke bestätigte auf ZfK-Anfrage einen entsprechenden Artikel in der Lokalzeitung „Trierischer Volksfreund“.

Konkret soll Kunden dabei ein Gemisch aus herkömmlichem Erdgas und Regio-Biogas angeboten werden. Vorgesehen ist ein Anteilsverhältnis von mindestens 10 Prozent regional aufbereitetem Biogas, der Umfang kann aber auch größer ausfallen. Angeboten wird die Regio-Biogas-Lieferung in Zehn-Prozent-Schritten. Das Biogas kostet den Kunden pro Kilowattstunde rund sechs Cent mehr als das traditionelle Erdgas, das die SWT von rund 15 deutschen Vorlieferanten beziehen.

Zentrale Aufbereitung auf Bitburger Flugplatz

Das Biogas stammt aus sieben Anlagen rund um Bitburg und wird in einer Ende August eröffneten zentralen Anlage auf dem Bitburger Flugplatz aufbereitet. Am Endes dieses Prozesses hat es Erdgas-Qualität und kann ins Leitungsnetz eingespeist werden. Gesellschafter der Biogas Partner Bitburg GmbH sind neben den Stadtwerken Trier (51 Prozent), die Entsorgungsfirma Luzia Francois (34 Prozent) und die Netze Eifel AöR (15 Prozent). In der Anlage sollen künftig rund 64 Mio. kWh Bio-Erdgas produziert werden.

Höhere Gaspreise für rund 8000 Kunden

Aufgrund gestiegener Beschaffungskosten und der neuen CO2-Abgabe erhöhen die SWT zudem die Preise einiger älterer Erdgas-Sonderverträge um durchschnittlich zehn Prozent. Betroffen sind rund 8000 Kunden. (hoe)

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