Trianel entwickelt zusammen mit Stadtwerken das Projekt "CO2-neutrale Stadt". In dem Planspiel soll die Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Stadtwerk und Bürgern bei der CO2-Reduktion simuliert werden. Im Spiel müssten die Akteure sich gemeinsam auf konkrete Maßnahmen einigen und dabei auch die Auswirkungen auf alle Beteiligten berücksichtigen, heißt es in einer Presseerklärung der Stadtwerkekooperation.
Thorsten Seiferth, Leiter Unternehmensentwicklung bei Trianel: "Die CO2-neutrale Stadt ist eine der größten technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen unseres Jahrhunderts und wird nur im Zusammenspiel zwischen allen Akteuren in der Stadt gelingen. Eine besondere Rolle kommt hier dem Stadtwerk als Umsetzer lokaler Klimaziele zu."
Gemeinsame Lösungen entwickeln
Das Planspiel zeige Positionen und Interessen der beteiligten Akteure auf und rege zum Gespräch und zur Diskussion über Klimaschutzinitiativen an. Maßnahmen wie die Umstellung von Fernwärme auf erneuerbare Energien oder der Ausbau der Elektromobilität würden thematisiert und diskutiert. Die Spieler nehmen jeweils die Rollen des Stadtwerks, der Stadtverwaltung und der Bürger unterschiedlicher Altersgruppen ein und entwerfen Instrumente zur CO2-Reduktion.
Das Planspiel sei ein Angebot an Stadtwerke, ihre Kommunen und andere Interessierte spielerisch ins Gespräch über konkrete CO2-Reduktionsmaßnahmen zu kommen und die Auswirkungen typischer Interessenskonflikte plastisch zu erleben. Zum Schluss des Spiels sollen gemeinsame Lösungsansätze erarbeitet werden. (jk)



