Bayernwerk hat zum 1. Oktober 2024 die vollständigen Geschäftsanteile am Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) übernommen. Das haben das Regensburger Energieunternehmen und das Rosenheimer Beratungsunternehmen mit einem Notarvertrag besiegelt. Mit Übernahme der Gesellschaftsanteile will das Bayernwerk seine Kompetenzen im Bereich der sektorübergreifenden Energiesystemplanung für Kommunen und Unternehmen, heißt es in einer Mitteilung.
"Wir freuen uns, mit dem Bayernwerk als starkem Partner die Energiewelt von morgen zu gestalten und unser Produktportfolio für eine klima- und umweltfreundliche Zukunft gemeinsam weiter auszubauen", lässt sich INEV-Geschäftsführer Ludger Bottermann zitieren. Anfang dieses Jahres hatten die Partner Gespräche aufgenommen und Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit besprochen.
Keine Lösungen von der Stange
Mit der Übernahme der INEV will die Bayernwerk-Gruppe ihr Profil als strategischer Partner von Kommunen und Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität schärfen", betont Egon Bayernwerk-Chef Leo Westphal. Für die Energiezukunft der bayerischen Städte und Gemeinden sowie der Unternehmen im Freistaat gebe es keine pauschalen Lösungen von der Stange. Auf die jeweils unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse vor Ort "müssen wir mit individuell ausgearbeiteten Konzepten reagieren", so Westphal. Dafür bringe das 25-köpfige Team von INEV umfassende Expertise mit.
Die Länder sind verpflichtet sicherzustellen, dass auf ihrem Hoheitsgebiet Wärmepläne erstellt werden. Diese sollen aufzeigen, wie die Wärmeversorgung in einer Stadt oder einer Gemeinde künftig klimaneutral gestaltet werden kann. Mit der Verstärkung durch das Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) wird die Bayernwerk-Gruppe Städten und Gemeinden künftig eine vollumfängliche kommunale Wärmeplanung anbieten können, so die Mitteilung.
INEV will demnach das Angebot für Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Bayernwerk-Gruppe weiter ausbauen, kündigt INEV-Geschäftsführer Ludger Bottermann an. (amo)
