Der Regionalversorger Westfalen Weser Energie (WWE) hat zum Wochenbeginn die Kundenzentren (NetzPunkte) in Herford, Höxter, Lage, Minden, Paderborn und Stadthagen während der üblichen Geschäftszeiten wieder geöffnet. Acrylglasscheiben verhindern dabei den direkten Kontakt zwischen Kunden und Angestellten. Die kleineren ServicePunkte bleiben weiterhin geschlossen.
Mit den Maßnahmen will das Unternehmen die Voraussetzungen für eine sukzessive Rückkehr in den geordneten Normalbetrieb schaffen. Bisher hat die WWE durch Präventionsmaßnahmen wie dezentrales Arbeiten und Kontaktvermeidung den geregelten Betrieb aufrechterhalten. Der Übergang zu einer Vollpräsenz, wie vor „Corona“, orientiert sich an den aktuellen Beschlüssen der Bundes- und Landesregierungen und beginnt schrittweise. Daher soll übergangsweise mit einer sogenannten Split-Organisation gearbeitet werden. Diese Einteilung in Gruppen A und B soll sicherstellen, dass die Gefahr einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus minimiert bleibt.
Nur eine Person pro Raum
Wichtig dabei ist, dass die Personen beider Gruppen nicht miteinander in Kontakt kommen. Die Arbeit im Büro erfolgt unter Wahrung sämtlicher bekannter Schutzmaßnahmen. Räume werden jeweils nur mit einer Person besetzt. Für gemeinschaftlich genutzte Einrichtungen wie beispielsweise die Sanitärbereiche, Türklinken, Handläufe etc. sind zusätzliche Hygienemaßnahmen eingeführt worden. Ab dieser Woche werden zudem wieder Ankündigungsschreiben für turnusmäßige Zählerwechsel durch WWN an die entsprechenden Kundengruppen verschickt. Die Austauscharbeiten selbst beginnen aber erst wieder ab Anfang Mai. (hoe)
