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Zeitgemäßes Arbeitsumfeld: Kasseler KVV will Unternehmenszentrale weiter entwickeln

Die Städtische Unternehmensgruppe lobt einen zweistufigen Architektenwettbewerb aus. Kalkuliert wird mit Investitionen im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
05.07.2021

Luftaufnahme des KVV-Standorts am Königstor mit bestehender Bebauung.

 

Die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) plant die Umgestaltung ihres Betriebsgeländes am Königstor. Der nach eigenen Angaben sechstgrößte Arbeitgeber in Kassel möchte ein modernes und zeitgemäßes Arbeitsumfeld für die rund 450 Beschäftigten schaffen. Gleichzeitig wolle er dem städtebaulichen Anspruch gerecht werden, der diesem zentral gelegenen Quartier zwischen Wilhelmshöher Allee und Königstor zustehe, heißt es in der Pressmitteilung. Außerdem sollen mit dem neuen Verwaltungsstandort ambitionierte Ziele beim Klimaschutz und beim Thema Nachhaltigkeit erreicht werden.

„Die KVV leistet mit dem Vorhaben einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung. Gleichzeitig erhält unsere Innenstadt durch eine moderne und nachhaltige Weiterentwicklung des Standorts eine Aufwertung“, erläutert Kassels Oberbürgermeister und KVV-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Geselle.

Zweistufiger Planungswettbewerb

„Wir gehen hier mit hoher Sensibilität und Augenmaß vor“, betonte Michael Maxelon, Geschäftsführer der KVV und Vorstandsvorsitzender der KVG und der Städtischen Werke. Mit einer einjährigen Bedarfsplanung seien 2020 die Notwendigkeit einer baulichen Veränderung des 17.000 Quadratmeter großen Areals ermittelt und die Perspektiven moderner Arbeitswelten für die Beschäftigten erkundet worden. Im nächsten Schritt soll nun die Auslobung eines zweistufigen Planungswettbewerbs erfolgen.

„Wir wollen einen Traditionsstandort unseres Unternehmens zu einem attraktiven, auch öffentlich zugänglichen Ort für unsere Nachbarn und die Stadtgesellschaft entwickeln. Der Architektenwettbewerb soll uns hierfür qualitätsvolle Antworten liefern“, sagt Maxelon. Die Bekanntmachung des EU-weiten Wettbewerbs erfolgte am Montag (5. Juli), die Ergebnisse werden in der ersten Jahreshälfte 2022 erwartet. (hoe)