Damit der Geschäftsbetrieb nicht durch fehlende erforderliche Zertifikate gefährdet ist, setzt der TÜV-SÜD-Management-Service daher – soweit möglich – verstärkt auf Remote-Audits.

Damit der Geschäftsbetrieb nicht durch fehlende erforderliche Zertifikate gefährdet ist, setzt der TÜV-SÜD-Management-Service daher – soweit möglich – verstärkt auf Remote-Audits.

Bild: © Visual Generation/AdobeStock

Aufgrund der Ausnahmesituation in der aktuellen Coronakrise sind bei verschiedenen Akkreditierern und Standardgebern Sonderregelungen möglich, darauf verweist die TÜV Süd Management Service GmbH. Denn damit der Geschäftsbetrieb nicht durch fehlende erforderliche Zertifikate gefährdet oder eingeschränkt ist, setzt die TÜV-Süd-Tochter verstärkt auf Remote-Audits – soweit möglich.

„In der derzeitigen Situation setzen wir alles daran, die von uns zertifizierten Unternehmen im Rahmen unserer Möglichkeiten bestmöglich zu unterstützen“, erklärt Peter Mühlbauer, Geschäftsführer von TÜV Süd Management Service. Der Zertifizierungsbetrieb werde daher unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie zuständiger Behörden und Akkreditierer auch weiterhin aufrechterhalten.

„Selbstverständlich haben die Gesundheit und die Sicherheit unserer Kunden, Auditoren und Mitarbeiter für uns oberste Priorität. Wir beobachten die aktuelle Entwicklung zum Thema Covid-19 sehr genau“, so Mühlbauer. Es wurde daher ein Präventionsstab eingerichtet, der Maßnahmen laufend erarbeitet und nach dem aktuellen Sachstand und behördlichen Anforderungen kontinuierlich umsetzt.

Nach Angaben des Unternehmens laufe eine Remote-Auditierung ähnlich wie ein Vor-Ort-Audit ab, jedoch mit Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Datenschutz und Vertraulichkeit seien dabei selbstverständlich besonders wichtig und würden gewährleistet. Ob eine vollständige Remote-Auditierung möglich ist, müsse im Einzelfall geklärt werden, zumindest teilweise sei dies aber grundsätzlich möglich.

Für die Remote-Audits gelten Sonderregelungen, die jeweils zu prüfen seien. So sollten Art und Umfang des Einsatzes von IKT sowie aller Details zu Remote-Auditierung mit dem Auditor rechtzeitig geklärt werden. Nötig sei auche eine staible Internetverbindung über Netzwerkkabel oder WLAN. Ebenso seien aktuelle Browser wie Firefox, Chrome, Internet-Explorer und Computer mit Internetzugang sowie Video- und Audioübertragugnsmöglichkeiten erforderlich. Benötigt werde auch ein installiertes Videokonferenz-Programm wie Skype, Microsoft Teams oder WebEx. Und letztlich ein ruhiger Meeting- oder Büroraum, in dem die Remote-Auditierung ungestört stattfinden könne. Auch sollten alle Auditteilnehmer eine E-Mail-Adresse haben. Die relevanten Dokumente müssen in digitaler Form, beispielsweise Pdf, vorliegen und über einen Pdf-Viewer angezeigt werden.

Die wichtigsten Informationen dazu hat der TÜV SÜD in einer Übersicht zusammengestellt: https://www.tuvsud.com/de-ms-corona. Bei Fragen können sich Kunden auch direkt per Mail an das Unternehmen wenden – Detailfragen könne der Auditor selbst am besten klären, heißt es weiter. (sg)

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