Anlässlich des European Sustainable Finance Summits haben zwei weitere Finanzakteure ihren Beitritt zur Klima-Selbstverpflichtung des deutschen Finanzsektors bekanntgegeben. Neben der National-Bank aus Essen gehört mit der Münchner Verein Versicherungsgruppe gehört laut Pressemitteilung nun auch eine Versicherung zu den Finanzakteuren, die ihre Kredit- und Investmentportfolien im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens ausrichten werden.
„Die Auseinandersetzung mit den immer stärker spürbaren Folgen des Klimawandels ist für den Münchener Verein als private Versicherungsgruppe Bestandteil unseres Risikomanagements. Die ökonomische Vernunft geht hierbei Hand in Hand mit der gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber künftigen Generationen“, erklärte Karsten Kronberg, Vorstandsmitglied der Münchner Verein Versicherungsgruppe.
Selbstverpflichtung ist offen für gesamten Finanzsektor
Weitere Finanzakteure arbeiteten aktuell daran, die Selbstverpflichtung ebenfalls zu unterzeichnen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Selbstverpflichtung steht Finanzakteuren aus allen Sektoren der deutschen Finanzindustrie offen.
Das Portfolio der beteiligten Institute, darunter auch die Deutsche Bank und die Commerzbank sowie die Landesbank Baden-Württemberg, umfasst aktuell Aktiva von insgesamt mehr als 5,6 Billionen Euro und über 47 Millionen Kundenverbindungen in Deutschland. Durch die vereinbarte Messung, Veröffentlichung und Zielsetzung zur Reduzierung der mit den Kredit- und Investmentportfolios verbundenen Emissionen, soll ein Klimaschutzbeitrag geleistet und eine nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung der Wirtschaft unterstützt werden.
Tridos Bank und WWF als Initiatoren
Der Impuls für diese Selbstverpflichtung erfolgte aus einer von der Triodos Bank initiierten Gruppe von Finanzinstituten und über eine Banken-Arbeitsgruppe des WWF. Die aktuelle Übersicht der Unterzeichner sowie die komplette Selbstverpflichtung finden Sie unter: www.klima-selbstverpflichtung-finanzsektor.de (hoe)
