Nur noch eine Frage der Zeit: Einen „Pandemieplan Bäder“ mit verschiedenen Maßnahmen gibt es schon – bald könnten also die ersten Schwimmbäder wieder öffnen.

Nur noch eine Frage der Zeit: Einen „Pandemieplan Bäder“ mit verschiedenen Maßnahmen gibt es schon – bald könnten also die ersten Schwimmbäder wieder öffnen.

Bild: © Sergey Novikov/AdobeStock

Eine Umfrage des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) unter seinen Mitgliedern hat ergeben, dass aktuell nur knapp die Hälfte der Befragten Zugang zu ihrer gewohnten Schwimmhalle haben. Die Teilnahme an Schwimmlernkursen ist deshalb der Hälfte der Teilnehmer bzw. ihren Angehörigen nicht möglich. Mehr als 2500 Vereinsmitglieder haben sich an der Umfrage des DSV beteiligt und geben so einen Überblick über die aktuelle Situation im deutschen Wassersport im Hinblick auf die Möglichkeiten der Nutzung von Schwimmbädern.

Dabei gab laut einer Pressemitteilung des DSV der Großteil der Befragten (76 Prozent) an, dass sie sich mindestens gut oder sogar sehr gut über die Hygienemaßnahmen in den Schwimmbädern aufgeklärt fühlen. Fast ebenso zustimmend (71 Prozent) fällt die Bewertung der Umsetzung der Hygienemaßnahmen aus.

Nicht genügend Wasserflächen

Als problematisch wird aktuell vor allem der Zugang zu Schwimmlernkursen eingeschätzt. 48 Prozent der Befragten, die selbst oder ein Familienmitglied einen Kurs besuchen, geben an, dass die Veranstaltungen ausfallen. „Kinder, die in diesem Jahr keinen Kurs besuchen können, werden es vermutlich im nächsten Jahr versuchen, was dazu führen wird, dass es nicht genügend Kurse und vor allem nicht genügend Wasserfläche gibt, um den Ansturm zu bewältigen“, mahnt DSV-Vizepräsident Wolfgang Hein. Bund und Länder müssten „sowohl jetzt als auch in der Zukunft die finanziellen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Deutschland nicht zum Nichtschwimmerland wird“.

Was den Schwimmsport angeht, wird die allgemeine Trainingssituation von den Befragten im Durchschnitt mit 3,3 von 5 möglichen Sternen (5 = sehr gut, 1 = sehr schlecht) bewertet. Etwas mehr als die Hälfte der Trainingsgruppen (51 Prozent) wurde zwar verkleinert, dafür haben 64 Prozent der Befragten angegeben, dass sie Trainingsbereiche abgetrennt von der Öffentlichkeit erhalten. Mit 62 Prozent kann sich die Mehrheit der Befragten vorstellen, in diesem Jahr noch an einem Wettkampf teilzunehmen, lediglich ein Fünftel lehnt das ab. (hp)

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