Die Kläranlage Weilerswist bei einem Tag der offenen Tür.

Die Kläranlage Weilerswist bei einem Tag der offenen Tür.

Bild: © Erftverband

Der Erftverband errichtet im Zulauf der Kläranlage Weilerswist ein Pumpwerk, das nach Angaben des Wasserversorgers- und -entsorgers das erste seiner Art ist. Bei der Konzeption des sogenannten Pumpensumpfes wurde eine vollständig neue Geometrie gewählt.

Mit dieser neuen Pumpwerksart können im Vergleich zu konventionellen Anlagen Energie und Betriebskosten gesenkt werden. Zudem werden Betriebsstörungen minimiert.

Entwicklung der TU Berlin

Das Konzept des Erftverbandes wurde mit Unterstützung der TU Berlin entwickelt und mit Modellversuchen der Universität verifiziert. Im ersten Ausbauzustand werden bis zu 80 Liter pro Sekunde in den rund 11,5 Meter höherliegenden Zulauf der Kläranlage gefördert. Die Kapazität kann bei Bedarf später noch erweitert werden.

Im August beginnt der Erftverband mit den Bauarbeiten des Pumpwerkes. Parallel dazu wird auch der zweite Bauabschnitt des neuen rund 3,2 Kilometer langen Verbindungssammlers Metternich angegangen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juni 2026 und kosten insgesamt rund 10 Mio. Euro. (hp)

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