Die zentrale Kläranlage am Chemiestandort Schkopau behandelt die Abwässer der Unternehmen und die kommunalen Abwässer des Abwasserzweckverbandes Merseburg.

Die zentrale Kläranlage am Chemiestandort Schkopau behandelt die Abwässer der Unternehmen und die kommunalen Abwässer des Abwasserzweckverbandes Merseburg.

© Gelsenwasser

Die Gelsenwasser AG wird die zentrale Kläranlage am Chemiestandort Schkopau von der bisherigen Betreiberin, der Dow Olefinverbund GmbH (Dow), zum 1. Januar 2019 übernehmen. In der zentralen Kläranlage werden die Abwässer von Dow, von weiteren Unternehmen am Chemiestandort und auch die kommunalen Abwässer des Abwasserzweckverbands Merseburg (AZV) gereinigt.

Gelsenwasser baut mit dieser Übernahme einerseits das Engagement im Bereich der industriellen Abwasserentsorgung aus. Im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen und für die Raffinerie Scholven in Gelsenkirchen ist der Entsorger seit vielen Jahren für diese Aufgabe zuständig. Andererseits stärkt das aus Gelsenkirchen stammende Versorgungsunternehmen durch die Übernahme dieser Kläranlage die eigene Sparte der kommunalen Abwasserbehandlung.

Für die Region mitgedacht

Die langfristige Weiterbehandlung der kommunalen Abwässer des AZV wurde den Merseburgern nach Firmenangaben zu sehr günstigen Konditionen angeboten. Damit wolle man dazu beitragen, dass die Abwassergebühren für die Menschen in Merseburg stabil bleiben. Zudem stärke, so Gelsenwasser weiter, die gemeinsame Behandlung der kommunalen und industriellen Abwässer die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Chemiestandortes – und damit der Region – nachhaltig. (sig)

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