Deutsche Glasfaser plant Glasfaseranschlüsse für zwei Drittel aller Haushalte im Saarland: David Zimmer, Gründer von inexio, Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes, und Thorsten Dirks, CEO von Deutsche Glasfaser.

Deutsche Glasfaser plant Glasfaseranschlüsse für zwei Drittel aller Haushalte im Saarland: David Zimmer, Gründer von inexio, Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes, und Thorsten Dirks, CEO von Deutsche Glasfaser.

Bild: © Staatskanzlei Saarland/Pf

Bei einem Treffen mit Ministerpräsident Tobias Hans haben am Donnerstag Thorsten Dirks, CEO von Deutsche Glasfaser, und David Zimmer, Gründer von Inexio, die Ausbaupläne der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser in der Region vorgestellt. Der Netzanbieter plant, in den nächsten Jahren im Saarland über 300.000 Haushalte mit direkten Glasfaseranschlüssen (Fiber-to-the-Home) zu versorgen. Das entspricht etwa zwei Drittel aller Haushalte im gesamten Bundesland, teilt die Unternehmensgruppe mit. Der Ausbau soll privatwirtschaftlich finanziert werden. "Dafür investieren wir insgesamt mehr als 500 Millionen Euro", erläutert Thorsten Dirks, CEO des Netzanbieters. Mit zahlreichen Städten und Gemeinden im Saarland habe das Unternehmen bereits Kooperationsvereinbarungen geschlossen, um das Großprojekt schnell voranzutreiben.

Ministerpräsident Tobias Hans zeigte sich beim Treffen erfreut über die unternehmerische Initiative: "Das umfassende Engagement von Deutsche Glasfaser untermauert unseren Gigabitstrategieprozess und eröffnet dem Saarland die Chance, zu einer digitalen Modellregion in Deutschland zu werden. Jetzt gilt es, gemeinsam mit den Kommunen den Weg für die zahlreichen geplanten Glasfaserprojekte zu ebnen." Dafür brauche es vor allem schlanke Genehmigungsverfahren vor Ort und einen breiten Einsatz moderner Verlegemethoden. (gun)

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